Wie sieht "gut" aus
Hast du dich schon einmal gefragt: „Wie sieht eine ‚gute‘ Kerze wirklich aus?“ Als Kerzenmacher weißt du, dass die Herstellung schöner Kerzen zu deinen obersten Prioritäten gehört. Manchmal braucht man nur die Gewissheit, dass alle mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben.
Wie sieht eine gute Oberfläche aus?
Die Oberfläche deiner Kerze sollte eben, glatt und blasenfrei sein. Bei Verwendung von Paraffin zieht sich das Kerzenwachs beim Abkühlen zusammen und hinterlässt eine Vertiefung in der Mitte. Dies lässt sich durch die „Doppelgießtechnik“ minimieren. Du kannst die Oberseite glätten, indem du die Kerzenoberfläche mit einer Heißluftpistole 3–5 mm tief erhitzt und abkühlen lässt.
Wenn du Sojawachs verwendest, kann die Oberfläche beim Abkühlen rau werden. Dies wird als Polymorphismus bezeichnet und ist ein natürlicher Effekt durch die Kristallisation des Sojawachses.
Dochtzentrierung
Dochte, die nicht mittig angebracht sind, sehen unansehnlich aus. Der einfachste Weg, das zu vermeiden, ist die Verwendung eines Dochtzentrierwerkzeugs. Candle Shack bietet eine Reihe von Dochtzentrierwerkzeugen für verschiedene Glasgrößen an.
Achte darauf, dass dein Docht sowohl unten als auch oben mittig im Glas sitzt, damit er senkrecht steht. Dochte neigen dazu, sich in eine Richtung zu krümmen.
Klarglasbehälter
Bei Klarglasbehältern kommt es zusätzlich zu Glashaftung, auch „nasse Stellen“ genannt. Dabei handelt es sich nicht um nasse Stellen, sondern um Stellen, an denen das Wachs am Glas haftet, während sich der Rest zusammengezogen hat. Achte beim Gießen von Paraffinwachskerzen darauf, dass du deine Klargläser vorwärmst oder das Wachs auf eine höhere Temperatur erhitzt, um Sprünge zu vermeiden.