Du hast gerade mit der Kerzenherstellung begonnen und suchst nach Anleitung? Deine Kerzen funktionieren nicht ganz so, wie sie sollten?
So stellst du eine Behälterkerze her
Schritt 1: Wähle deine Komponenten
Die Wahl der richtigen Komponenten ist eine der wichtigsten Entscheidungen bei der Kerzenherstellung. Sie kann von Anfang an über Erfolg oder Misserfolg deiner Kerze entscheiden … Und es kann schwierig sein, herauszufinden, wie Wachse, Duftstoffe, Dochte und Gefäße zusammenwirken. Deshalb haben wir es dir leicht gemacht. Um ergänzende Komponenten auszuwählen, die deine Erfolgschancen bei der Kerzenherstellung erhöhen, beantworte einfach unseren Fragebogen unten!
Schritt 2: Bereite deine Arbeitsplatte vor
Bevor du beginnst, bereite deine Arbeitsplatte vor. Wähle zunächst eine flache, horizontale Arbeitsfläche und achte darauf, dass sie sauber, trocken und frei ist. Wir empfehlen, bei einer Umgebungstemperatur von 18 bis 25 °C in einem gut belüfteten Raum zu arbeiten und alle Türen und Fenster zu schließen, um Temperaturschwankungen zu vermeiden. Nachdem deine Arbeitsplatte fertig ist, lege alle Komponenten bereit und wiege sie vorab.
Schritt 3: Bereite dein Gefäß vor
Packe deine Gefäße aus und lass sie auf deiner Arbeitsfläche stehen, bis sie Raumtemperatur erreicht haben. Wenn du CS1 verwendest, erwärme deine Gläser, indem du sie 5 bis 10 Minuten lang bei 40 °C in den Backofen stellst. Reinige das Gefäß nach dem Erwärmen mit einem weichen Tuch, um Staub, Schmutz und Fingerabdrücke zu entfernen.
Schritt 4: Bereite deine Farbe vor (optional)
Schmelze deinen Farbstoff mit dem Chandler & Me Candle Maker oder einem Wasserbad bei 75 bis 80 °C und rühre dabei kontinuierlich, bis er vollständig flüssig ist. Manche Farbstoffe, besonders gelbe, schmelzen bei höheren Temperaturen als andere. Rühre daher weiter und erhöhe die Temperatur schrittweise, bis der Farbstoff vollständig flüssig ist.
Schritt 5: Schmelze dein Wachs
Erhitze deinen Chandler & Me Candle Maker oder Wasserbad auf die spezifische Schmelztemperatur deines Wachses (zu finden auf der Produktseite des Wachses) und gib dann dein Wachs hinzu. Rühre kontinuierlich, bis dein Wachs vollständig geschmolzen und, falls verwendet, vollständig mit deinem Farbstoff verbunden ist.
Schritt 6: Füge deinen Duft hinzu
Bringe deinen Chandler & Me Candle Maker oder Wasserbad auf die empfohlene Duftzugabe-Temperatur deines Wachses, die du auf der Produktseite des Wachses findest. Gib deinen Duftstoff zum geschmolzenen Wachs und rühre, bis alles homogen ist.
Schritt 7: Gieße dein Duftwachs
Bringe dein Duftwachs auf die empfohlene Gießtemperatur. Diese findest du auf der Produktseite deines Wachses. Sobald die richtige Temperatur erreicht ist, gieße deine Mischung langsam in die vorbereiteten Gefäße.
Vermeide es, das Wachs bis zum Rand des Gefäßes zu gießen. Der Abstand zwischen dem oberen Rand des Gefäßes und der Oberfläche der Mischung ist letztendlich eine ästhetische Entscheidung, die auf deinem persönlichen Geschmack basiert. Als Faustregel empfehlen wir jedoch, bei einem 30-cl-Gefäß 10 mm Abstand zu lassen.
Schritt 8: Lass deine Kerze aushärten und kürze den Docht
Sobald deine Kerzen fest sind, entferne die Dochtkralle oder das Dochtzentrierwerkzeug und kürze deinen Docht auf 5 mm über der Wachsoberfläche. Lass deine Kerzen 48 Stunden lang in einem zugfreien Raum bei einer Umgebungstemperatur von 18 bis 25 °C aushärten.
Die Wahl des richtigen Wachses für deine Kerzen im Behälter ist eine wichtige Entscheidung und nur die halbe Miete. Um optimale Ergebnisse mit dem gewählten Wachs zu erzielen, musst du wissen, wie man es verwendet. Aber keine Sorge, dein zuverlässiges Candle Shack-Team hat die Arbeit bereits für dich erledigt und Anwendungsempfehlungen inklusive Temperaturen und Dochten vorbereitet, damit du sicher loslegen kannst. Besuche einfach die Produktseite deines gewählten Wachses und entdecke die Anwendungstipps unserer Experten.
Sehen deine Kerzen nicht so aus oder funktionieren nicht so, wie du es dir wünschst? Wir helfen dir. Das Kerzenmacher-Labor von Candle Shack hat die besten Tipps und Tricks zusammengestellt, um dir zu helfen, die häufigsten Probleme bei der Kerzenherstellung zu verstehen und zu lösen.
Zuckerguss
Frosting ist ein umgangssprachlicher Begriff für eine leichte Form des Polymorphismus. Er bezeichnet das gleichzeitige Vorhandensein verschiedener kristalliner Zustände des Wachses. Der Polymorphismus reicht von leichtem Frosting auf der Kerzenoberfläche bis hin zu großen Beulen und Hohlräumen in der Kerze.
Das sogenannte „Clubbing“ oder „Pilzbildung“, wie es in extremen Fällen genannt wird, wird durch eine unvollständige Verbrennung des Wachses und des Duftöls verursacht. Dies kann passieren, wenn dem Docht im Vergleich zur zugeführten Sauerstoffmenge zu viel Brennstoff zugeführt wird, was zur Bildung von Kohlenstoffablagerungen auf dem Docht führt.
Kerzenwachs schrumpft beim Abkühlen vom flüssigen zum festen Zustand. Nach dem ersten Eingießen berührt das flüssige Wachs das Glas. Beim Abkühlen löst sich das feste Wachs von der Glasoberfläche, da sein Volumen abnimmt.
Ruß entsteht durch die unvollständige Verbrennung von Kerzenwachs und Duftölen und führt zur Bildung von Kohlenstoffablagerungen. Rußbildung tritt fast immer auf, allerdings in unterschiedlichem Ausmaß.
Bei der Kerzenherstellung bezeichnet Schwitzen das Auftreten von Tropfen flüssigen Öls auf der Kerzenoberfläche. Es entsteht durch die Ausdehnung und Kontraktion von Wachskristallen, die Öl aus dem Wachskörper herauspressen und so auf Oberflächen sichtbar machen können.
Sprunglinien (auch als Chatter oder Stutters bekannt) sind dünne Ringe oder horizontale Linien, die sich entlang der Außenkante von Containerkerzen und Stumpenkerzen bilden.
Bei der Verwendung von pflanzlichen Wachsen kommt es häufig zu Rissen. Gelegentlich bilden sich strahlenförmige Risse an der Oberseite der Kerze, die von einer Kante zur anderen verlaufen und normalerweise durch den Dochtbereich verlaufen. Strahlenförmige Risse können tief sein und verlaufen oft von oben nach unten an der Kerze.
Bei der Kerzenherstellung bezeichnet Hang-up eine dünne Schicht nicht geschmolzenen Wachses, die beim Abbrennen der Kerze an der Innenwand einer Behälterkerze zurückbleibt.
Wenn sich ein Docht beim Abbrennen der Kerze nicht ausreichend selbst kürzt, kann sich der Docht im ausgefahrenen Zustand so weit aufrollen, dass das Dochtende das Schmelzbad berührt. Diese Situation wird als Brückenbildung bezeichnet, da der nach oben gebogene Docht eine gewisse Ähnlichkeit mit einer Brücke hat.
Wenn die Kerze erlischt, kann der Docht weiterglimmen, insbesondere wenn sich Kohlenstoffablagerungen gebildet haben, die oft als „Pilzbildung“ an der Dochtspitze sichtbar sind. Dieses Glimmen entsteht dadurch, dass der Docht die restlichen brennbaren Materialien in seiner Umgebung verzehrt, auch ohne aktive Flamme. Dadurch entsteht sichtbarer Rauch, der als Nachrauch bezeichnet wird.
Ein Schmelzbad ist ein kreisförmiger Schmelzfleck, der sich beim Abbrennen um den Docht auf der Kerzenoberfläche bildet. Erreicht der Schmelzfleck nicht den Rand des Behälters und wird auch bei längerer Brenndauer nicht größer, spricht man von einem kleinen Schmelzfleck.
Gründe, warum eine Kerzenflamme erlöschen kann und wie man dies verhindert
Um zu verstehen, warum eine Flamme erlöscht, müssen wir zunächst wissen, wie man eine stabile Flamme aufrechterhält. Eine Flamme benötigt drei wesentliche Bestandteile, das sogenannte Feuerdreieck: Brennstoff, Sauerstoff und Wärme. Fehlt eines dieser Elemente oder ist das Gleichgewicht gestört, erlöscht die Flamme.
Die Kerzenherstellung ist voller Fachjargon und Fachbegriffe, die selbst für erfahrene Kerzenmacher verwirrend sein können. Wir helfen dir, dich zurechtzufinden und die mysteriösen Begriffe zu klären. Wirf einen Blick in unser Glossar zur Kerzenherstellung und lerne alles über die Terminologie der Kerzenherstellung.
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